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16.01.11  Klassik von höchster Virtuosität  Schaffhauser Nachrichten 
11.01.2016
SN 30.11.13
Ein "Grand Merci" für eine wunderschöne Feier
Schaffhauser Nachrichten 
30.11.2013
     
Close  "Ein Martin für Sankt Martin» in der Kirche Merishausen"  Schaffhauser Nachrichten 
04.06.2013 
  "Ein Martin für Sankt Martin" in der Kirche Merishausen
Ein Rezital des Pianisten Martin Werner eröffnete das Jubiläum, mit dem die Kirchgemeinde Merishausen-
Bargen den 175. Jahrestag ihres Gotteshauses feiert.
Von Martin Edlin

Rund 1500 Jahre zurück reichen die Wurzeln der dem heiligen Martin geweihten Kirche in Merishausen. Der
Namenspatron ist geblieben, auch nachdem das kleine Gotteshaus 1838 von Grund auf umgebaut und
vergrössert worden war. 175 Jahre ist das her, und die reformierte Kirchgemeinde Merishausen-Bargen feiert
dieses Jubiläum mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen.

Zu deren Eröffnung spielte «ein Martin für Sankt Martin», wie Kirchenstandsvertreterin Lotti Meister in ihren Begrüssungsworten im Gotteshaus, das bis auf den letzten Platz auch mit Gästen aus dem ganzen Kanton
gefüllt war: Martin Werner, der junge Schaffhauser Pianist mit Bürgerort Merishausen, gab ein Rezital. Es
wurde ein eindrückliches, festliches und berührendes Konzert. Die Idee, den Pianisten während des Spielens
zu filmen und die Bilder in Übergrösse an die Wand zu projizieren schenkte ein doppeltes Konzerterlebnis:
Indem Gesicht und Hände des Pianisten zu beobachten waren, konnte man nicht nur die Musik hören,
sondern deren Entstehen auch sehen.

Genau dosierte Emotionalität
Nicht weniger unmittelbar war Martin Werners musikalische Aussage. Ludwig van Beethovens berühmte
d-Moll-Sonate («Der Sturm») schöpfte er in ihrer Originalität, in der Tiefe des Gehalts und in der Klarheit
der Form in minutiösem Nachspüren der Komposition aus. Dabei wählte er einen fast intellektuellen Ansatz:
Kalkulierte – nicht berechnende, aber genau dosierte – Emotionalität, die dieses Werk zum Inbegriff aller
musikalischromantischen Stürme und Leidenschaften macht. So sehr damit das enorme pianistischtech-
nische Können in den Vordergrund zu treten schien, kam doch das Feine und Gefühlvolle nicht zu kurz:
Das gelang wunderbar im Largo, etwa, wenn gleich am Anfang über dem arpeggierten Sextakkord das
Pianissimo des vorangegangenen Dreiklangmotivs auftaucht. Nach der Werktreue die individuelle Interpretation:
In Claude Debussys «Suite pour le Piano» setzte Martin Werner manch eigenen Akzent und wischte den oft
über Debussys Werk gelegten Schleier des französischen Impressionismus zugunsten sehr klarer Strukturen
und dynamischer Akzentuierungen weg. Und wahrlich zu Herzen ging Johannes Brahms’ Intermezzo Opus 118
Nummer 1, das Martin Werner im Gedenken an den kürzlich verstorbenen Merishauser Kirchgemeinde- und Kirchenstandspräsidenten, alt Regierungsrat Erhard Meister, innig, aber ohne süssliche Sentimentalität
interpretierte. Die Zugabe, Franz Liszts virtuos in die Tasten gelegtes «Sposalizio» aus dem zweiten Band
der «Années de pèlerinage», gab nochmals einen intimen Bezug zu diesem Konzert: Es war der musikalische
Glückwunsch zum Geburtstag des Vaters des Künstlers, dem in Merishausen aufgewachsenen René Werner,
der seinen grossen Freundes- und Bekanntenkreis zu diesem Konzert geladen hatte.
   
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