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SN 30.11.13  Klassik von höchster Virtuosität  Schaffhauser Nachrichten
11.01.2016
SN 30.11.13
Ein "Grand Merci" für eine wunderschöne Feier
Schaffhauser Nachrichten 
30.11.2013
SN 4.6.13 "Ein Martin für Sankt Martin» in der Kirche Merishausen"  Schaffhauser Nachrichten  
04.06.2013
     
Close  Klavierrezital Merishausen Gisela Zweifel-Fehlmann
01.06.2013 
  Liebe Nicole und René

Der Auftritt Eures Martin hat uns grosse Freude bereitet. Jedesmal, wenn wir ihn zu hören bekommen, hat er
sich noch einmal gesteigert. Inzwischen ist seine musikalische und technische Reife für sein Alter wirklich von
einem aussergewöhnlichen Niveau. Sein Spiel verfügt über eine breite Palette an Differenzierungsmöglichkeiten,
und in virtuosen Passagen ist sein Anschlag leicht und geschmeidig (für Debussy geradezu ideal). Auch bei
Beethoven fanden wir die Leichtigkeit, z.B. im dritten Satz, wunderbar. Er hat bei aller farbigen, ausdrucks-
vollen Gestaltung dem Beethoven die Schwere und das heroische Pathos genommen, was mich meistens
stört bei anderen Interpretationen von dessen Musik. Und dann Martins Mut zu Ruhepunkten und Zäsuren,
einfach mustergültig. Bereits die ersten, in sich gekehrten Töne der Akkordbrechungen zu Beginn des ersten
Satzes waren berührend, umso wirkungsvoller in der Folge die Kontraste durch die Temperamentsausbrüche
im weiteren Verlauf. Immer wieder hat er sich die Musse zum Nachhorchen genommen und damit neben dem
musikalischen Ausdruck auch die grosse Form verdeutlicht. Bemerkenswert ist auch seine ruhige, bescheidene
Haltung während des Spiels, ohne Mätzchen und Allüren, was auf eine innere Überlegenheit und sichere musi-
kalische Vorstellung schliessen lässt. Dass er Bach-Busoni wegliess, darüber war ich nicht unglücklich. Ich
glaube, Euer Martin braucht sich nicht mit Tastenlöwenstücken zu beweisen; man glaubt ihm seine tech-
nischen Fähigkeiten auch so. Brahms und Liszt gaben musikalisch mindestens so viel her, und auch dort
konnte er unter Beweis stellen, was in ihm steckt. Bei Liszt hatte er es auch verstanden, auf vordergründige
Effekthascherei und Virtuosengedonner zu verzichten, dafür hatte er ihm umso mehr Charme und Schmelz
verliehen.
Alles wirkte mühelos leicht, obwohl es ein wirklich sehr schwieriges Programm war, das ihm nichts schenkte.
Die hohen Tempi packte er mit stupender Brillanz an, und trotzdem war alles makellos sauber und gestochen
klar. Eine Superleistung!

Jetzt, wo er Preise an Wettbewerben bekommt, sieht es für einer Pianistenkarriere vielversprechend aus.
Auszeichnungen zu erreichen ist hart, aber leider Voraussetzung. Ganz toll aber finden wir es beide auch,
dass Martin nicht einzig auf diese Karte setzt, und sogar ein Studium und Militärdienst macht. Alle Achtung!
Trotz aller Sensibilität ist er kein "Weichei", und es kann ihm auf seinem weiteren Lebensweg nur nützen.
Wir fanden es auch sympathisch, wie er seinen Papi gewürdigt hat. Gerne werden wir seine Weiterentwick-
lung mit Interesse verfolgen.

Auch bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich für die Einladung zum Apéro und wünschen Eurer liebens-
werten Familie weiterhin alles Gute. Zu recht könnt Ihr stolz sein auf Euren Sohn.

Liebe Grüsse
Gisela Zweifel-Fehlman
   
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