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16.01.11  Klassik von höchster Virtuosität Schaffhauser Nachrichten 
11.01.2016
SN 30.11.13
Ein "Grand Merci" für eine wunderschöne Feier
Schaffhauser Nachrichten 
30.11.2013
SN 4.6.13 "Ein Martin für Sankt Martin» in der Kirche Merishausen"  Schaffhauser Nachrichten 
04.06.2013
SN 4.6.13  Klavierrezital Merishausen Gisela Zweifel-Fehlmann 
01.06.2013
SN 4.6.13  Martin Werner gewann in Vaduz den Piano-Wettbewerb Schaffhauser Nachrichten 
07.05.2013
SB 19.3.13  Kammermusik am Hochrhein Schaffhauser Bock
19.03.2013
SN 15.6.12  Der Pianist und die malenden Komponisten Schaffhauser Nachrichten 
15.06.2012
SN 23.11.11  Schaffhauser Jungtalent behauptet sich in Wien Schaffhauser Nachrichten 
23.11.2011
KLS 11.11.10  Benefizkonzert - 50 Jahre Krebsliga Schaffhausen, 5.11.2010 Krebsliga Schaffhausen
11.11.2010
SN 8.11.10  Musik von Torelli bis Grieg für die Krebsliga Schaffhauser Nachrichten
08.11.2010
SN 4.10.10  Sinfonietta Schaffhausen Schaffhauser Nachrichten
04.10.2010
BO 25.5.10  Jungtalente mit viel Charme Berner Oberländer
25.05.2010
SN 17.5.10  Fast ein Tasten-Heimspiel Schaffhauser Nachrichten
17.05.2010
SB 4.5.10  Der Weg Richtung Spiez, Matura und Bachelor Schaffhauser Bock
04.05.2010
SN 11.5.09  Schaffhauser "Klavierwunder" gewinnt Schaffhauser Nachrichten
11.05.2009
SN 26.3.09  Martin Werner wieder erfolgreich Schaffhauser Nachrichten
26.03.2009
SN 5.5.08  Sensibler Pianist mit viel Kraft Schaffhauser Nachrichten
05.05.2008
SN 3.5.08  Einst auf Küchengeräten musiziert Schaffhauser Nachrichten
03.05.2008
     
Close  Der Schaffhauser Pianist Martin Werner ... Schaffhauser Bock
02.05.2008 
  Der Schaffhauser Pianist Martin Werner spielt am 20. Internationalen Bodenseefestival
  Im Rahmen des 20. Internationalen Bodenseefestivals konzertiert der junge Schaffhauser Pianist Martin Werner zusammen mit der Violinistin Lisa Shnayder und dem Collegium Musicum St. Gallen am nächsten Sonntag,
4. Mai 2008 in der Kirche St. Johann. Es werden Werke von Heinrich von Herzogenberg, Gion Antoni Derungs
und Edvard Grieg gespielt.
Von Stéphanie Stamm
   
 

Konzert in Schaffhausen
Einer der neun Schweizer Orte, die sich am Bodenseefestival beteiligen ist Schaffhausen, wo einmal konzertiert
wird. Am nächsten Sonntag, dem 4. Mai 2008 beginnt um 17.00 Uhr in der Kirche St. Johann in Zusammenarbeit
mit dem MCS Musik-Collegium Schaffhausen das Konzert des Collegium Musicum St. Gallen unter der Leitung
von Mario Schwarz. Die Solisten sind der erst siebzehnjährige Schaffhauser Martin Werner am Klavier und die
1978 in St. Petersburg geborene Geigerin Lisa Shnayder, welche zusammen mit dem Orchester ein eher
unbekanntes Konzertprogramm aufführen. Es werden zwei Uraufführungen, zum einen diejenige von Heinrich
von Herzogenberg – Konzert für Violine und Orchester A-Dur WoO 4, Joseph Joachim gewidmet – und zum
anderen diejenige von Gion Antoni Derungs - «Tre poeme per orchestra» op. 173 quasi sinfonia 2007 – gespielt.
Dies stellt insofern einen interessanten Vergleich dar, da Heinrich von Herzogenbergs Werk zwar uraufgeführt
wird, jedoch schon 119 Jahre alt ist. Ergänzt werden diese zwei Werke durch Edvard Griegs Konzert für Klavier
und Orchester a-Moll op. 16. Von Herzogenbergs leidenschaftliches Violinkonzert wird 1889 in Nizza
komponiert, beinhaltet drei Sätze und ist dem grossen Geiger Joseph Joachim gewidmet, der im Jahr 1866
zusammen mit dem berühmten Komponisten Johannes Brahms auch schon in Schaffhausen auftrat. Die im
2007 vom Bündner Komponisten Gion Antoni Derungs geschriebene Sinfonie wird von drei Stimmungsbilder
geprägt und dauert nur gerade elf Minuten und Edvard Griegs Klavierkonzert aus dem Jahr 1868 ist eines der
ganz grossen Klavierwerke, mit dessen Komposition und Aufführung Griegs Weltruhm seinen Anfang fand.

   
 

Portrait von Martin Werner
Das Ausnahmetalent Martin Werner faszinierte das Publikum bereits im vergangenen April in Wil SG mit
seiner starken Darbietung des Grieg'schen Klavierkonzerts. Dies ist umso beachtlicher, als dass der junge
Künstler in diesem Jahr erst 17 Jahre alt wurde und wohl in Zukunft noch mehr an Ausdruck und Virtuosität
dazu gewinnen wird. Martin Werner erhält im Alter von fünf Jahren seinen ersten privaten Klavierunterricht;
es stellt sich bald heraus, dass er eine besondere Begabung für das Klavierspiel hat. Auf die Frage, warum
er überhaupt angefangen hat Klavier zu spielen, meint er: «Wir hatten zu Hause ein Klavier und das hat mich
offenbar magisch angezogen!» Werner übt stets fleissig und regelmässig, da ihm das Klavier und die Musik,
vor allem aber die vollständige Beherrschung eines neues Musikstücks, grosse Freude bereiten. Mit sechs-
einhalb Jahren wechselt Werner an die MKS Musikschule Schaffhausen, wo er bereits kurze Zeit später mit
dem Förderpreis der Schule ausgezeichnet wird. Im Jahr 2000 verlässt der mittlerweile neunjährige Klavier-
schüler die Schaffhauser Musikschule und besucht neu die Musikschule und Konservatorium Winterthur.
Ab diesem Zeitpunkt wird Werner effektiv gefördert, was ihm 2002 den 1. Preis des Hans Ninck Musikwett-
bewerbs einbringt. Weitere Stationen auf seinem Ausbildungsweg sind ein Jahr später der Eintritt in das
musikalische Vorstudium am Konservatorium Winterthur, ein Schritt, der neu zweimal wöchentlichen
Unterricht mit sich zieht. Im selben Jahr gewinnt Werner den 1. Preis des Schweizerischen Jugendmusik-
wettbewerbs, gefolgt vom 2005 gewonnenen «Prix Suisse» am selben Wettbewerb. Diese Erfolge bedingen
schliesslich im Jahr 2006 einerseits den Eintritt in das K+S Gymnasium Rämibühl in Zürich, andererseits
ermöglichen sie die Aufnahme der CD «Martin Werner plays» mit Musik von Franz Schubert, Robert
Schumann, Frédéric Chopin und anderen. Insgesamt erreicht Martin Werner im Laufe der Jahre drei
Auszeichnungen an den «Royal Schools of Music» in London in den Fächern Klavier und Musiktheorie,
zudem nimmt er in Wien am internationalen Meisterkurs «Vienna Young Pianists» erfolgreich teil.

K+S Gymnasium Rämibühl
Nach einem Jahr an der Kantonsschule Schaffhausen wechselt Martin Werner also an das K+S Gymnasium
Rämibühl und an die zHdK, die Zürcher Hochschule der Künste, wo er systematisch gefördert wird. Dieser
Schultypus erlaubt ihm die wichtige Konzentration auf seine Ausbildung als Musiker, hat er doch im Jahr 2011
zum einen die Matura und zum anderen ein bereits abgeschlossenes Musikstudium hinter sich. Sein Schul-
alltag sieht folgendermassen aus: Die eine Hälfte der Zeit wird dem normalen Unterrichtsstoff gewidmet, die
andere Hälfte besteht aus dem Musikstudium mit dem Hauptfach, dem Nebenfach, der Musiktheorie, dem
Tonsatz und weiteren Fächern. Zum Aufbau seiner Schule äussert sich Martin Werner so: «Das K+S
Gymnasium ist konkret auf Spitzenmusiker und Spitzensportler ausgerichtet. Wir geniessen zum Beispiel
grosse ‘Freiheiten’ bezüglich Absenzen für Vorbereitungen, Zusatzstunden und so weiter. Die Schule nimmt
somit Rücksicht auf unsere ausserschulische Belastung, welche oft enorm gross ist.» Der junge Pianist geht
mit 16 anderen Mitschülern in die Klasse, wobei diese früher aus noch 25 Jugendlichen bestanden hat.
Musiker und Sportler drücken gemeinsam die Schulbank, wobei letztere mit elf Schülern deutlich in der
Überzahl sind. Warum es Martin Werner nicht möglich war in der Schaffhauser Kantonsschule zu bleiben und
ein Wechsel nach Zürich zwingend nötig war, zeigt folgende Antwort: «Ich spare dadurch enorm Zeit, da ich
beide Ausbildungen parallel machen kann. Ausserdem war es an der Kantonsschule nicht möglich, die
Musikausbildung in dieser Intensität gleichzeitig zu machen. Ich habe den Wechsel aber sehr bedauert, da es
mir an der Kantonsschule Schaffhausen sehr gut gefallen hat. Noch immer pflege ich auch Kontakt zu den
ehemaligen Schulkollegen.» Sein Übpensum, bis zum Rämibühl-Eintritt ungefähr zwei bis drei Stunden
täglich, beträgt mittlerweile mindestens vier bis fünf Stunden.

Grosse Unterstützung
Martin Werner, der in Herblingen wohnt, steht jeden Tag um 5.15 Uhr auf, Schulbeginn in Zürich ist um
7.45 Uhr, Mittagspause um 12.15 Uhr. Am Nachmittag stehen dann mehrere Stunden Musikunterricht auf
dem Programm, zum Üben geht er darauf folgend entweder in die Hochschule oder nach Hause. Die Haus-
aufgaben und die Vorbereitung für Prüfungen erledigt Werner so weit als möglich auf der Hin- und der Rückfahrt
im Zug sowie in den Zwischenstunden im Gymnasium. So ein strenger und durchorganisierter Tagesablauf
bedarf natürlich grosser Unterstützung seitens der Familie. «Oft komme ich sehr spät nach Hause und da bin
ich froh, wenn mich jemand am Bahnhof abholt. Auch wenn ich Zusatzstunden, Proben oder Konzerte habe,
ist meine Familie immer präsent und darüber bin ich natürlich sehr froh», beschreibt der Jungpianist sein gutes
und wichtiges Verhältnis zu seinen Eltern. Diese Erläuterungen rufen sodann auch die Frage hervor, ob jemand,
der so ein strenges Ausbildungsprogramm durchläuft nicht auch einmal die Nase voll davon hat? «Rückschläge
gibt es immer. In solchen Situationen ist es wichtig, seine Ziele im Auge zu behalten und diese konsequent
zu verfolgen. Um zu bestehen gehören eben auch beispielsweise die notwendigen und regelmässigen
Fingerübungen dazu. Das ist dann harte Arbeit. Wenn man dann aber ein Konzert geben kann, ist das schon
ein tolles Erlebnis, das einem eine grosse Befriedigung gibt.»

Zukunftsmusik
Martin Werner weiss heute noch nicht, was aus ihm genau einmal werden soll. Natürlich würde es ihn freuen,
wenn er den definitiven Durchbruch als Musiker schaffen würde. Doch es ist allgemein bekannt, dass der
Markt der Solisten hart und voller Konkurrenz ist. Seine nächsten Ziele sind die Matura und der erfolgreiche
Abschluss des Musikstudiums. Eigentlich möchte sich Werner noch gar keine weiteren Vorstellungen über
seine Zukunft machen, er hat ja nun schliesslich auch noch über drei Jahre Zeit sich endgültig zu entscheiden.
Gut möglich wäre auch ein Studium der Medizin oder der Wirtschaftswissenschaften. Nun steht aber
zunächst einmal das Konzert am 4. Mai an, auf welches sich Martin Werner ausserordentlich freut: «Ich
möchte an dieser Stelle allen danken, die meine Konzerte besuchen, denn das freut mich riesig und gibt mir
neue Motivation. Es ist etwas vom Schönsten ein Konzert in seiner Heimatstadt geben zu können, denn ich
bin gerne ein Schaffhauser.»

   
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